- Umzugsunternehmen Berlin
- Umzüge
- Leistungen
- Auslandsumzug
- Behördenumzug Berlin
- Büroumzug Berlin
- Firmenumzug Berlin
- Halteverbotszone Berlin
- Klaviertransport Berlin
- Möbeltransport Berlin
- Privatumzug Berlin
- Vereinsumzug Berlin
- Seniorenumzug Berlin
- Hartz 4 & Jobcenter Umzug Berlin
- Umzugshelfer Berlin
- Studentenumzug Berlin
- Kleinumzug Berlin
- Praxisumzug Berlin
- Entrümpelung und Entsorgung
- Spezialumzüge
- Ueber Uns
- Preise
- Kontakt
Umzug mit Tieren: 7 Tipps, um Ihren tierischen Begleitern den Umzug zu erleichtern
Während Möbel und Kartons in den Wagen wandern, sitzt das Tier mittendrin: offene Türen, fremde Menschen, die vertraute Wohnung löst sich auf. Als Umzugsunternehmen in Berlin erleben wir bei fast jedem Familienumzug einen tierischen Mitbewohner, und wir sehen deutlich, dass ein ruhiges Tier den ganzen Umzugstag entspannter macht. Wir transportieren keine Tiere, das bleibt bei Ihnen, aber wir wissen aus der Praxis, worauf es rundherum ankommt. Dieser Ratgeber gibt Ihnen den Überblick für alle Tierarten und über die drei Phasen Vorbereitung, Umzugstag und Eingewöhnung. Für Hund und Katze haben wir eigene, ausführliche Ratgeber: Umzug mit Hund und Umzug mit Katzen.
Phase 1: Wochen vorher anfangen, nicht am Umzugstag
Der häufigste Fehler ist, dass die Vorbereitung fürs Tier untergeht, bis der Transporter vor der Tür steht. Dabei entscheidet sich hier das Meiste. Tiere spüren die Veränderung früh, sobald Kartons auftauchen und die gewohnte Ordnung verschwindet, und reagieren mit Unruhe. Stellen Sie deshalb die Transportbox schon zwei bis drei Wochen vorher offen in die Wohnung, mit einer vertrauten Decke darin, damit sie kein Angstort wird, sondern ein normaler Platz zum Reingehen. Spielzeug, Körbchen und Näpfe bleiben dagegen bis zuletzt stehen. Diese Dinge sind der Anker des Tieres, und die packen Sie am besten erst kurz vor Schluss ein.
Nutzen Sie die Wochen vorher auch, um Organisatorisches zu klären: einen Betreuungsplatz für den Umzugstag zu sichern, die Transportbox auf Größe und Zustand zu prüfen und bei ängstlichen Tieren mit dem Tierarzt über beruhigende Unterstützung zu sprechen. Wer früh plant, muss am Umzugstag nicht improvisieren.

Phase 2: Der beste Platz fürs Tier am Umzugstag ist woanders
Ehrlich gesagt ist der ruhigste Ort für Ihr Tier am Umzugstag gar nicht die Wohnung. Wenn unser Team die Wohnungstür aushängt und der Flur zur Durchgangsstraße wird, ist ein Tier zwischen den Beinen für alle Seiten gefährlich, gerade im Berliner Altbau-Treppenhaus, wo wir Schränke um enge Kurven manövrieren. Bringen Sie Hund, Katze oder Kleintier für den Tag zu Freunden, Familie oder in eine Tierpension. Das nimmt dem Tier den Lärm und Ihnen die ständige Sorge, ob gerade eine Tür offensteht.
Geht das nicht, richten Sie einen einzigen Raum als Rückzugsort ein, den wir zuletzt ausräumen oder der schon leer ist. Tür zu, ein Zettel dran mit „Bitte geschlossen halten, Tier drin“, vertraute Decke, Wasser und, bei Katzen, die Katzentoilette hinein. So kann niemand aus dem Team die Tür versehentlich offen lassen. Halten Sie außerdem einen kleinen Notfallkarton fürs Tier bereit, den Sie nicht in den Wagen laden: Futter und Wassernapf, Leine oder Transportbox, ein vertrautes Spielzeug, Medikamente, Kotbeutel oder Streu und den Impfpass. So haben Sie das Wichtigste griffbereit, auch wenn der Rest noch verpackt ist.

Sicher transportieren, Tier für Tier
Ins neue Zuhause fährt Ihr Tier grundsätzlich in Ihrem Auto, nicht im Umzugswagen. Der Laderaum ist dunkel, laut und im Sommer schnell zu warm. Wie genau der Transport aussieht, hängt aber von der Tierart ab.
Hunde reisen in einer Transportbox oder gesichert mit einem Anschnallgurt am Geschirr. Bei längeren Strecken über Berlin hinaus planen Sie Pausen ein, in denen der Hund sich lösen und etwas trinken kann. Mehr dazu in unserem Ratgeber Umzug mit Hund.
Katzen gehören in eine stabile, gut belüftete Box mit weicher Unterlage, die Sie während der Fahrt mit einem leichten Tuch abdecken, das nimmt Reize weg und beruhigt. Katzen bleiben unterwegs immer in der Box, auch in Pausen. Details im Ratgeber Umzug mit Katzen.
Kleintiere und Nager wie Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster transportieren Sie in einer kleinen, sicheren Transportbox mit etwas gewohnter Einstreu, damit der vertraute Geruch mitreist. Stellen Sie die Box im Auto stabil und zugfrei, und vermeiden Sie direkte Sonne. Bieten Sie bei längeren Fahrten etwas Gurke oder Salat als Feuchtigkeitsquelle an.
Vögel reagieren empfindlich auf Zugluft und Temperaturschwankungen. Ein kleiner Transportkäfig, teilweise mit einem Tuch abgedeckt, gibt Sicherheit. Große Volieren werden vorher abgebaut; hier hilft es, den Vogel schon Tage vorher an den kleinen Transportkäfig zu gewöhnen.
Fische und Aquarien sind der aufwendigste Fall. Fische reisen in mit Aquariumwasser gefüllten, blickdichten Transportbehältern oder stabilen Beuteln, das Becken selbst wird geleert und leer transportiert. Setzen Sie das Aquarium im neuen Zuhause zuerst wieder auf, füllen Sie es mit dem aufbewahrten Wasser und lassen Sie die Technik einlaufen, bevor die Fische zurückkommen. Bei sehr großen Becken lohnt sich die Beratung durch den Zoofachhandel.
Reptilien und Exoten brauchen konstante Wärme. Transportieren Sie sie in einer gut isolierten, sicheren Box, bei kälteempfindlichen Arten mit einer Wärmequelle, und richten Sie das Terrarium im neuen Zuhause mit korrekter Temperatur ein, bevor das Tier einzieht.

Phase 3: Ankommen im neuen Zuhause
Lassen Sie Ihr Tier im neuen Zuhause nicht sofort durch alle Räume streifen. Richten Sie zuerst einen Raum fertig ein, mit Näpfen, Schlafplatz und vertrauten Gegenständen, und lassen Sie Ihr Tier von dort aus die Wohnung Stück für Stück selbst erobern. Wichtig ist danach vor allem eines: die gewohnte Routine. Fütterungszeiten, Spaziergänge und Spielzeiten sollten so bleiben, wie sie waren. Diese Verlässlichkeit gibt dem Tier schneller Sicherheit als jedes neue Spielzeug.
Jede Tierart hat dabei ihr eigenes Tempo. Hunde profitieren von ausgiebigen Runden durch das neue Viertel, um sich an die Gerüche zu gewöhnen. Katzen bleiben die ersten Wochen drinnen, bevor Sie Freigängern die Tür öffnen. Kleintiere fühlen sich am wohlsten, wenn ihr Käfig oder Gehege möglichst unverändert übernommen wird, ohne alles gleichzeitig neu und sauber zu machen. Wie lange die Eingewöhnung dauert, ist sehr unterschiedlich: Manche Tiere sind nach ein paar Tagen entspannt, andere brauchen mehrere Wochen, und beides ist normal. Anzeichen von Stress wie Verstecken, weniger Fressen oder Unruhe legen sich meist von selbst, wenn Sie Ruhe bewahren und die Routine halten.

Behördliches und Organisatorisches nicht vergessen
Ein Umzug mit Tier bringt ein paar Formalitäten mit sich, die im Trubel leicht untergehen. Nehmen Sie sich in den ersten Tagen im neuen Zuhause die Zeit dafür:
- Bei Hunden die Hundesteuer ummelden. Innerhalb Berlins melden Sie den Hund beim Finanzamt mit der neuen Adresse; bei einem Umzug in eine andere Stadt melden Sie ihn am alten Wohnort ab und am neuen an, da die Sätze je nach Kommune unterschiedlich sind.
- Die Adresse im Haustierregister aktualisieren. Ist Ihr Tier gechippt und bei Tasso oder Findefix registriert, ändern Sie dort Ihre Kontaktdaten. Nur so ist Ihr Tier auffindbar zuordenbar, falls es im ungewohnten Umfeld einmal wegläuft.
- Einen neuen Tierarzt in der Nähe suchen und die Patientenakte übertragen lassen, bei chronisch kranken Tieren am besten schon vor dem Umzug.
- Bei einem Umzug ins Ausland die Einreisevorschriften prüfen: EU-Heimtierausweis, gültige Tollwutimpfung und je nach Land weitere Auflagen. Das gehört Wochen vorher geklärt, nicht am Umzugstag.
Wenn Sie den Umzug selbst so ruhig wie möglich über die Bühne bringen wollen, damit Sie sich um Ihr Tier kümmern können statt um Schränke, übernehmen wir den Rest. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot für Ihren Umzug in Berlin.

FAQ: Umzug mit Tieren
Wie bereite ich mein Haustier auf einen Umzug vor?
Stellen Sie die Transportbox zwei bis drei Wochen vorher offen auf, damit sie vertraut wird, und lassen Sie Spielzeug, Näpfe und Körbchen bis zuletzt am gewohnten Platz. Klären Sie früh Betreuung und Transport.
Wohin mit dem Tier am Umzugstag?
Am ruhigsten ist es außerhalb des Trubels, bei Freunden, Familie oder in einer Tierpension. Geht das nicht, richten Sie einen abgeschlossenen Rückzugsraum ein, den das Umzugsteam nicht betritt.
Transportiert das Umzugsunternehmen auch mein Tier?
Nein. Ihr Tier fährt am besten bei Ihnen im Auto in einer gesicherten Box mit. Wir kümmern uns um Möbel, Kartons und den reibungslosen Ablauf drumherum.
Muss ich mein Tier nach dem Umzug ummelden?
Bei Hunden die Hundesteuer an- beziehungsweise ummelden und die Adresse im Haustierregister (Tasso, Findefix) aktualisieren. Außerdem lohnt sich die Suche nach einem Tierarzt in der Nähe.
Wie gewöhne ich mein Haustier an das neue Zuhause?
Richten Sie zuerst einen Raum vollständig ein und lassen Sie Ihr Tier von dort aus die Wohnung selbst erkunden. Behalten Sie Fütterungs- und Spazierzeiten wie gewohnt bei.
Wie lange dauert die Eingewöhnung?
Das ist sehr individuell. Manche Tiere sind nach wenigen Tagen entspannt, andere brauchen mehrere Wochen. Halten Sie in dieser Zeit die Routine bewusst stabil.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen