Flügel oder Klavier: warum die Bauart über den Transport entscheidet
Ein Klavier steht kompakt auf seinen Rollen und wiegt je nach Modell zwischen 180 und 350 Kilogramm. Ein Konzertflügel bringt schnell über 400 Kilogramm auf die Waage und muss vor dem Transport zerlegt werden: Beine, Lyra und Deckel kommen ab, der Korpus wandert seitlich auf einen gepolsterten Flügelschlitten. Diese Unterscheidung bestimmt Personalstärke, Werkzeug und Zeitplan. Für ein Klavier aus einer Erdgeschosswohnung reichen oft zwei bis drei Träger, für einen Flügel im dritten Stock ohne Aufzug planen wir eher vier Leute ein.
Genau solche Treppenhäuser prägen unseren Alltag in Berlin. Enge Wendeltreppen in Prenzlauer Berg, hohe Stuckaltbauten in Charlottenburg, Hinterhäuser in Kreuzberg ohne Fahrstuhl: hier zählt jeder Zentimeter. Vor jedem Auftrag messen wir Türbreiten, Treppenradien und Deckenhöhen, meist schon bei einer kostenlosen Vorbesichtigung. Passt der Weg über das Treppenhaus nicht, arbeiten wir mit einem Außenaufzug und heben das Instrument über Balkon oder Fenster in die obere Etage.
Fachgerechte Verpackung und Sicherung
Bevor ein Instrument das Zimmer verlässt, verriegeln wir die Klaviatur und sichern den Deckel. Anschließend umhüllen wir Korpus und Kanten mehrlagig mit Polsterdecken und Noppenschaum, empfindliche Lackflächen zusätzlich mit Stretchfolie. Auf dem Klavierroller oder Flügelschlitten fixieren wir das Instrument mit breiten Spanngurten, sodass beim Kippen über Treppenstufen nichts verrutscht. Im Möbelwagen steht das Klavier gurtgesichert an der Bordwand, nie frei im Laderaum.
Unsere Träger sind auf Klaviertransporte geschult, viele haben ihre Ausbildung in unserem IHK-anerkannten Ausbildungsbetrieb absolviert. Mars Umzüge fährt mit gültiger EU-Güterkraftverkehr-Lizenz und ist Mitglied im AMÖ sowie in der VVL. Über unsere Transportversicherung ist Ihr Instrument während des gesamten Wegs abgesichert, und den Preis nennen wir Ihnen vorab als Festpreis, damit am Transporttag keine Überraschung entsteht.